All jenen, die sich in den letzten Wochen nach meiner Genesung erkundigt haben und denen ich nicht persönlich geantwortet habe, möchte ich an dieser Stelle meinen besonderen Dank aussprechen. Ich kann euch versichern, dass die OP gut verlaufen ist: Die Netzhaut liegt sicher an und der Heilungsprozess schreitet gut voran. Was die Sehfähigkeit meines Auges anbelangt, so wusste ich bereits zuvor, dass ich keine Wunder erwarten kann. Das Auge wird sicher immer schwächer bleiben aber meine Ärzte sind zuversichtlich, dass sich die Sehkraft noch im Laufe der nächsten Wochen stabilisieren und verbessern wird. Es wird unterm Strich auf keinen Fall schlechter als vor der OP und vor der erneuten Ablösung sein. Zusammen mit dem "gesunden Auge", dessen Kurzsichtigkeit bald im neuen Jahr durch eine kleine, ambulante OP korrigiert werden wird, hoffe ich auf relativ gute und stabile Sicht - ein Falke werde ich dieses Leben nicht mehr.
Wie ich bereits mehrfach angedeutet habe, wird Ürgsel! Das SalBlog bald umgestaltet und dann wieder hoffentlich öfter Wissenswertes und Wundersames aus der weiten Welt und aus meiner seltsamen Sicht berichten. Bleibt mir und meinen Blogs treu.
»Die meisten meiner Freunde wissen es bereits (...):« Viele meiner Freunde lasen vor fünf Jahren genau diesen Blogeintrag über meine Netzhautablösung, die mir im Juli 2006 in Italien widerfuhr und verfolgten hier im Blog mein monatelanges Bangen um ein gutes Ende der Behandlungen, die danach folgten. Die Behandlungen wurden ja irgendwann einmal abgeschlossen, aber die relative Ruhe täuschte. In Wirklichkeit habe ich in den letzten Jahren mit immer neuen und immer stärker werdenden Symptomen am operierten Auge zu kämpfen, dessen Sehkraft immer weiter abnahm. Schon seit einigen Monaten ist mir klar, dass das Auge noch einmal operiert werden muss. Was gleichzeitig meine größte Sorge und meine Zuversicht ist, wie das nun mal so ist, wenn man etwas am eigenen Körper nicht ganz in Ordnung ist.
Seit einer Woche weiß ich: Die Netzhaut beginnt wieder sich abzulösen und eine weitere OP wird notwendig sein. Am Freitag gehe ich dafür in die Klinik. Dieses Mal wird anders operiert, moderner und "unblutiger". In den fünf Jahren, die zwischen meiner ersten OP und der kommenden liegen, ist der Fortschritt bemerkenswert. Für dieselbe OP für die man noch für fünf Jahren zwei Stunden veranschlagte und rund eine Woche Krankenhaus-Aufenthalt braucht man heute eine Dreiviertelstunde und kommt ggf. schon am nächsten, sonst eben am übernächsten Tag aus dem Krankenhaus (falls es keine Komplikationen gibt).
Für meine Blogs, also auch für Ürgsel! Das SalBlog, bedeutet das einige Wochen Funkstille, denn alle Bildschirmaktivitäten muss ich für einige Wochen auf Eis legen - und selbst wenn ich wieder an den Rechner darf werde ich dort meine Zeit sinnvoll und für die Arbeit nutzen. Da hier in den letzten Monaten sowieso nicht so viel passierte, ist das auch nicht weiter dramatisch. Ich denke, Ende des Jahres/Anfang 2012 bin ich wieder hergestellt, dann lasse ich vermutlich auch das gesunde Auge korrigieren, damit beide Augen wieder eine ähnliche Sehschärfe haben. Es ist ja gar nicht gut, wenn Augen immense Sehunterschiede haben und ein positiver Nebeneffekt der neuen OP wird sein, dass meine Kurzsichtigkeit durch das Einsetzen einer neuen Linse behoben sein wird. Ich werde zum ersten Mal in meinem Leben ohne Sehhilfe richtig viel sehen können (Hooray!).
Also, von mir wird man bald online deutlich weniger lesen und hören. Aber die Unterbrechung ist nur vorübergehend und hat einen guten Zweck. Ich bin zuversichtlich, dass diese neue, modernere OP eine dauerhafte und viel bessere Lösung bringen wird, als die erste etwas aus der Not geborenen in Italien.
Sobald ich kann, melde ich mich und erzähl euch haarklein (sic!) alle blutigen, ekeligen Details (harhar, ich liebe es, die Leute mit solchen Details zu schocken. Tatsächlich stellen sich Leute Augen-OPs viel schlimmer vor, als sie sind), solange bleibt das Blog vorübergehend geschlossen.
Dass Musik den Treibhaus-Effekt antreibt, ist mittlerweile wohl hinlänglich bekannt. Und dabei meine ich nicht die heiße Luft (= CO2), die aktuellen Pop-Künstler zu Kubikmeter/Sekunde von sich geben, sondern die CO2-Belastung, die durch die riesigen Strommengen entsteht, die bei der Aufnahme oder bei der Aufführung von Musik entstehen. Wie gut, dass es nun endlich auch eine biologisch unbedenkliche Alternative gibt, die Organische Sinfonie, eine wahrhaft visionäre Komposition des französischen Romantikers Camille Saint-Saëns. amazon.de sei Dank - endlich Klassik hören ohne schlechtes Gewissen:
Nachdem der Sommer gestern kam und sich gleich wieder verdünnisierte, nachdem es in den Bekleidungsgeschäften schon gefütterte Stiefel, Sweatjacken mit Teddy-Fell und Wollschals gibt, nachdem selbst unsere tapfersten Nachbarn das Grillen auf ihrem kletschnassen Grill mit feuchter Kohle und fauligem Holz aufgegeben haben, kann ich dann ab morgen wirklich schon das erste Weihnachtsgebäck beim Aldi kriegen? Und bevor euer Gemaule anfängt: Ich finde das völlig ok.
Juchu! Ich bin ja sooo hip und cool! Ich bin jetzt bei Google+! Und das Beste: Bei der Anmeldung hatte ich endlich mal die freie Auswahl mein Geschlecht festzulegen, nicht immer nur den Mainstream "männlich" und "weiblich", sondern zumindest mit "Sonstiges" auch eine Sammelkategorie für alle, die sich nicht dem schnöden Gender-Diktat der Gesellschaft unterwerfen wollen. Wow, das nenne ich mal politisch korrekt.
Bevor ihr fragt: Ich habe mich dann aber doch für "männlich" entschieden.
Warum muss ich dabei nur an "Das Leben des Brian" denken:
... ausschließlich jener, die befasst sind mit Entwässerung, Medizin, Straßenbau, Wohnungsbau, Weinanbau und sonstigen römischen Beiträgen zum Wohlergehen der Freiheitsgläubigen und zwar beiderlei Geschlechts und Hermaphroditen.
Wenn ich Google Analytics glauben darf (und wer würde heutzutage nicht Google glauben? ), dann gibt es immer noch eine Menge Besucher, die bei Ürgsel! Das SalBlog landen, weil sie auf der Suche nach kostenlosen (und legalen) Musik-, speziell Klassik-Downloads sind. Das ist natürlich erfreulich, wird aber an aktuellen Ergebnissen nicht viel bringen. Denn bis zum Relaunch von Ürgsel (!) wird hier nicht viel geschehen, schon gar nicht in Sachen Musik, denn dafür betreibe ich ja schon seit einiger Zeit mit blog.about-music.de ein separates Musikblog, das ganz gut vergooglet ist. Aber es kann auch bestimmt nicht schaden, wenn ich hier noch einmal auf einige Download-Highlights hinweise, die ich vor einigen Tagen dort veröffentlicht habe.
Einer meiner erfolgreichsten Blog-Artikel hier auf Ürgsel! Das SalBlog. ist »Warum man als Tourist auf Sardinien niemals nach Schildern fahren sollte...«. Da ich ja gerade auf Sardinien weile, kann ich euch versichern, dass es das Schild immer noch gibt. Ich erfreue mich wirklich jedes Mal daran, wenn ich dort vorbeifahre. Some things never change, erfreulicherweise. Gut, dass die Sarden so wertkonservativ sind.
Ganz Deutschland redet vom bevorstehenden Eurovision Song Contest in dieser Woche. Nur ich nicht. Dieses Mal nicht. Sonst immer ein Blog-Highlight der Trash-Sonderklasse, verzichte ich dieses Jahr weitgehend auf eine umfangreiches Geblogge über die Schlagermusikveranstaltung aus einem Dorf im benachbarten Neandertal. Stattdessen möchte ich euch das eigentlich hinlänglich bekannte, aber nichtsdestoweniger schöne Video aus Russland (noch einmal) ans Herz legen. Ach, ich wünscht, Russland (oder sonstwer) würde mit solcher Kunst an den Start gehen. Das wäre ein phänomenaler Siegertitel, der Lordi vor Neid erblassen lassen würde.
Im englischsprachigen Blog Proper Discord wird immer wieder über den Sinn und Unsinn von CD-Covers in der klassischen Musik sinniert. Dabei kommentiert der Autor mit spitzer Feder die Design-Sünden der Artwork-Directors bei den (klassik-) Plattenfirmen. Hier sind meine Favoriten aus den vorgestellten Design-Sünden
Ich glaube der alte, offenbar einbalsamierte Mann (der großartige Gennady Rozhdestvensky übrigens) ist nicht sehr glücklich mit seinem Sproß Sasha.
Habe ich die vier Jungs nicht am Wochenende bei Jung-Liberale-Geheimtreffen gegen Westerwelle gesehen?
OK, OK, es geht eigentlich um den 200. Geburtstag von Robert Bunsen, dem Erfinder des Bunsenbrenner ... aber ich sehe im aktuellen Google-Doodle natürlich nur die Espressokanne
Meine zukünftige Death-Metal-Band hat außer mir noch keine Band-Mitglieder, keine Instrumente, keine Songs und kann auch nichts spielen, aber sie hat schon einmal einen Namen:
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