Ich habe die beiden bereits im Codaex-Blog (mein berufliches Hauptprojekt seit Anfang des Jahres) vorgestellt, habe die Videos auch auf meinem Facebook-Account verbraten, da aber Ürgsel Das SalBlog. dann doch noch die meisten Besucher und Fans hat, möchte ich euch den Hinweis auf das Musik-Comedy-Duo Igudesman & Joo auch an dieser Stelle nicht vorenthalten: Gerade ist ihre erste DVD erscheinen und demnächst kommen die beiden auch wieder nach Deutschland. Der Trailer zur DVD "A Little Nightmare Music" macht auf jeden Fall Lust auf mehr:
Vor ein paar Stunden sind Petra und ich von einem Kurzurlaub in Reuver/ Limburg (NL) zurückgekehrt. Ich bin sicher, Petra wird auf ihrem Niederlande-Blog noch seriös und ausführlich darüber berichten, hier aber schon mal meine 10 Dinge, die ich über meinen Urlaub in Limburg loswerden möchte, bevor ich sie wieder vergesse:
Da dachten Petra und ich, wir seien besonders schlau und buchen ein kleines Ferien-Appartment in einer Ferienanlage mit WLAN, damit wir zwischendurch nach Mails, Facebook und vor allem nach der Arbeit gucken können und den einen oder anderen besonders inspirierten Beitrag direkt vom Urlaubsort veröffentlichen können, doch: WLAN gibt es in der Landal Ferienanlage "De Lommersbergen" in Reuver in der Provinz Limburg (direkt hinter der Grenze an der Maas gelegen) erst ab Frühling 2010. Angeblich stünde das auch so im Katalog und auf der Website. Hm. Hm...
Wir haben den Hinweis offenbar übersehen oder er war dann doch nicht da: Arbeiten aus dem Urlaub ist dann aber eben doch nicht, außer man fährt ins verschlafene Viersen (das liegt in Deutschland, ihr Banausen) und setzt sich in ein Café Extrablatt und loggt sich einfach im kostenlosen Hotspot ein. So konnten wir wenigstens die offline geschriebenen Artikel online nachbearbeiten und doch noch veröffentlichen bzw. queuen. Puh, ich sehne mich nach einen europäischen Netz, in das ich mich immer einloggen kann, ganz gleich, in welchem Land ich mich befinde. Gleich wieder offline. Bis Freitag. Oder so.
Die Capchas bei Facebook gehören ohnehin zu den befremdlichsten, die mir unterkommen, aber diese hier... tsktsk: "Honecker Years" hat schon etwas von "Es war ja nicht alles schlecht!", oder?
Jetzt stellt euch mal vor, unser Guido W. würde sein Facebook selbst betreuen und eines Tages über dieses Capcha stolpern, ich meine, der arme Mann: Der fiele glatt tot um, so viel Sozialismus, wie er immer befürchtet...
Ihr habt es vielleicht schon bemerkt, derzeit erscheinen hier keine Besprechungen/ Verrisse von aktuellen Tatort-Folgen. Das hat mehrere Gründe: Die eine oder andere habe ich im Weihnachtstrubel schlichtweg verpasst, den ersten Tatort des Jahres ("Weil sie böse sind", Frankfurt, Erstausstrahlung: 03.01.2010) fand ich ganz ok, hatte aber keine große Lust darüber zu schreiben, den Kölner Tatort vom letztes Wochenende ("Klassentreffen", Erstausstrahlung: 10.01.2010) fand ich nach einer Dreiviertelstunde so hanebüchen, dass ich ihn ausgemacht habe (absurde Zufälle, schlechte Schauspieler, piefige Story), den Bodensee-Tatort von diesem Wochenende ("Der Polizistinnenmörder", Erstausstrahlung: 17.01.2010) habe ich erst gar nicht geguckt. Die rehäugige Betroffenheitskommissarin Klara Blum (gespielt von Eva Mattes, die es eigentlich besser können müsste) und ihr spießiges Provinzteam mit ihren Postkarten-Einstellungen vom Bodensee waren in den letzten Folgen so unerträglich, dass ich mir diese bis auf weiteres spare. Aber: Kommt Zeit, kommt Totart... äh Tatort...
Hauptsache gesund!
Hauptsache, ihr seid glücklich.
Hauptsache, Dir geht's besser.
Hauptsache, es schmeckt.
Hauptsache ist, ihr seid gut angekommen.
Hauptsache, in der Schule läuft's gut.
Hauptsache ist, die Kollegen sind nett.
Hauptsache Arbeit!
Hauptsache gewonnen!
Hauptsache, es gibt ordentlich Fleisch.
Hauptsache, das Bier geht nicht aus.
Hauptsache, ich werd nicht betrunken.
Hauptsache, ich muss nicht kotzen.
Hauptsache, es regnet nicht.
Hauptsache, man vergisst nichts.
Hauptsache, die Nachbarn kriegen nichts mit.
Hauptsache, der Urlaub war schön!
Hauptsache Mutti!
Hauptsache, ich kriege auch noch was ab.
Hauptsache, im Fernsehen kommt was.
Hauptsache, man hat Freunde.
Hauptsache, man hat Geld.
Hauptsache ist, dass man sich liebt.
Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!
Stellt euch vor es ist "Daisy", das mit Schrecken angekündigte Blizzard-Tief, und keiner geht hin?! OK, hier schneit es und es soll auch noch ungemütlicher werden, aber das Radio meldet, dass die Kölner Bucht bisher relativ verschont geblieben ist und das keine größeren Zwischenfälle gemeldet werden. Die Bahn und die Flughäfen arbeiten noch normal. Daisy ist eigentlich Daisylein und außerdem auch noch eine Trödelliesel, die sich verspätet hat.
Typisch: Kaum im Rheinland, schon lässt die Arbeitsmoral zu wünschen übrig...
Frauen! Frauen! Frauen! Das ist alles, was ich im Kopf, äh im Ohr habe, zumindest wenn man meinem last.fm-Profi vom 31.12.09, 17h30 glaubt. Naja, fast. Aber es ist sicher kein Zufall, dass mit My Brightest Diamond eine Frau meine Jahresplaylist anführt und das auf den Plätzen 3, 4, 7, 8, 10, 12 und 14 die Damen Tori Amos, Regina Spektor, Sophie Hunger, Bat For Lashes, Eliksir, Vienna Teng und Alice folgen. Ein paar sind explizite Neuentdeckungen des Jahres, die zeitweise wochenlang in der Heavy Rotation bei mir liefen (Regina, Sophie, Bat for Lashes und Eliksir), ein paar sind schon "alte" Lieben, wie My Brightest Diamond, Tori Amos, Vienna Teng und die wundervolle Alice. Der Grund für meine steig wachsende Affinität für Musik von Frauen ist deren Qualität: Sowohl in der Popmusik, als auch im Singer/Songwriter-Bereich kommen die deutlich kreativeren, abwechslungsreicheren und spannenden Alben von Frauen. Das Frauchen- oder Rockerschlampen-Image ist längst passé. Frauen machen nicht mehr "Frauenmusik", sie machen sie einfach öfter besser, als die Herren der Schöpfung. Das gilt noch nicht "flächendeckend" für alle Genres, aber Frauen erobern immer mehr ehemalige Domänen der Männer: Im Jazz und in der Klassik gibt es eine Menge interessanter Künstlerinnen, die den Kerlen zeigen, was ne Harke ist. Und das alles ohne Geschlechterkampf, Frauenpower und sonstigem ideologischen Gewäsch. Ich zumindest freue mich über die faktische Gleichberechtigung von Frauen in meiner Playlist. Das wäre vor 10, 15 Jahren noch nicht so möglich gewesen.
Die restlichen Plätze werden von meinen Alltime-Favorites bestimmt: Der von mir hochgeschätzte Jade Leary mit seinem düsteren Prog-, Psychedelic-, Inide-, Alternative-, Singer/Songwriter-Rock; Porcupine Tree, King Crimson und Phideaux im Prog-Bereich; Bill Evans im Jazz (Es gibt so viele Bill Evans-Alben, die ich wieder und wieder hören kann, ohne dass sie langweilig werden) und (natürlich) im Klassiksektor Nikolaus Harnoncourt (Bach und die Wiener Klassik, v.a. die Haydn-Symphonien - Haydn! Ja, richtig gelesen!) und das sagenhafte Leipziger Streichquartett, das mich dieses Jahr gleich mit einer Reihe von Neu- und Wiederveröffentlichungen (Mendelssohn, Schubert, Janacek) verzaubert hat.
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