Dienstag, 15. April 2008
Niemand wird sich wirklich ueber das Wahlergebnis in Italien gewundert haben, oder? Und doch ist es schockierend zu sehen, dass die stabilste Mehrheit in Italien seit Menschengedenken ausgerechnet von einer Rechts-Regierung errungen wurde. Die Italiener haben den tausend Versprechen Berlusconis ein drittes Mal vertraut, kaum zu glauben, aber offenbar hat jedes Land genau die Regierung, die es verdient. (Die genauen Resultate reiche ich noch nach, wenn ich wieder in Deutschland bin).
Die einzige Ueberraschung ist der Zusammenbruch der neuformierten Links-Partei "La Sinistra/ Arcobaleno" ("Die Linke/ Regenbogen"), die in beiden Kammern den Sprung ins Parlament nicht geschafft hat. Ueberhaupt haben es viele, viele Parteien nicht geschafft. Ironischerweise hat Italien nun von alleine das geschafft, was eigentlich ein neues Wahlgesetz sichern sollte: Es gibt stabile Bloecke und Mehrheiten... nur eben leider die falschen...
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Samstag, 12. April 2008
Vorgestern bin ich angekommen, und es war sofort so, als ob ich niemals weg gewesen waere seit dem letzten September... es hat sich kaum etwas veraendert im Ort, es ist kuehler, deutlicher kuehler und es fehlen die Heerscharen von Touristen.
Ich habe den Eindruck, ich bin alleine im Ort, obwohl ich hie und da einige Touristen sehe, ist es so, als seien sie nicht existent. Cala Gonone gehoert mir...
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Donnerstag, 10. April 2008
Es ist mal wieder so weit: Für eine Woche bin ich tendenziell eher offline, weil ich bis zum 18.04. auf Sardinien, genauer gesagt in Cala Gonone weile.  Zum einen will ich vor Ort gegen die drohende Machtübernahme von Berlusca stimmen (obwohl es da kaum etwas zu machen geben wird), zum anderen gibt es dringende Reparaturen am Haus, die keinen Aufschub mehr dulden. Petra kommt heuer nicht mit, so dass ich mich (mit meiner Ma) alleine ums Offizielle kümmern kann/ muss/ soll. Ich rechne dennoch mit viel Zeit für Spaziergänge, Bücher, Musik und Gedanken, vielleicht sogar für den einen oder anderen Live-Artikel aus dem Internet-Café.
So long...
Sonntag, 2. September 2007
Anderthalb Stunden Autofahrt von Cala Gonone nach Olbia zum Flughafen, dann weniger als zwei Stunden Flug, noch einmal eine gute Stunde S-Bahn-Fahrt (inkl. 40 Minuten Wartezeiten, grummel) vom (Köln-Bonner) Flughafen bis nach Hause (der Kölner Nahverkehr ist nicht nur mit der KVB ein Desaster, die DB und ihre halbherzigen S-Bahn-Fahrten, die auch schon mal ersatzlos ausfallen können, wie heute geschehen, fügen sich nahtlos ins allgemeine Kölner Verkehrschaos-Konzept): Wir sind seit ca. 19 Uhr wieder zu Hause in Köln, müde und etwas traurig...
Samstag, 1. September 2007
Dies war nicht unser schönster Urlaub hier. Dafür gab es am Anfang zu viel Reibung mit meiner Mutter (die wir exakt vor einer Woche nach Olbia gebracht haben und die mittlerweile wieder in Köln ist), dafür gab es zu viele unerwartet schwüle Tage, die v.a. Petra schwer zu schaffen machten, dafür gab es, wieder einmal, zu viele Probleme mit dem Haus: Letztes Jahr war es ein geborstenes Abwasserrohr, dieses Jachr ein Leck in der Frischwasserleitung, dass uns immer wieder zwang, den Haupthahn abzudrehen, bevor hunderte Liter kostbaren Wassers täglich ins Erdreich versickerten.
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Sonntag, 26. August 2007
Sonnige Gruesse aus dem Internetcafé (und von einer offenbar italienischen und nicht-deutschen Tastatur) sendet euch der Ürgsel-Chef (Ürgsel geht leicht wg. c&p). Nach einigen durchwachsenen Spaetsommertagen mit rund 25-28 Grad und gelegentlichen Gewittern, ist seit gestern der Hochsommer wieder ausgebrochen: Bei Temperaturen von 35-38 Grad und azurblauem Himmel geniessen Petra und ich endlich den Sommer, den richtigen, echten, wahren Sommer, den wir so lange vermisst haben. Und was fuer euch vielleicht nur ein mehr oder minder angenehmes Wetterphaenomen ist, ist fuer mich ein fast ueberlebenswichtiger Abschnitt im Jahr, in dem ich Waerme und Licht speichere, um im Sommer nicht vollends schwermuetig zu werden. Doch Winter und Kaelte scheinen weit und ich bin gluecklich hier...
Dienstag, 21. August 2007
s. Was habt ihr denn für ein Wetter?
Zum zweiten Mal in diesem Jahr fahren Petra und ich nach Sardinien, nach Cala Gonone. Nach unserem schönen, aber total verregneten Sommerurlaub in Norddeutschland brauchte ich (und wohl auch Petra) dringendst noch einmal ein paar Tage Sonne und echten Sommer:
Seid so lieb und drückt Petra und mir noch einmal die Daumen 
Bis bald, cari amici 
Montag, 26. März 2007
 Bilder vom gerade beendeten Sardinien-Urlaub von Petra und mir findet ihr hier in diesem Set auf meiner flickr.com-Seite.
Die Reisetagebuch-Einträge aus den vergangenen zwei Wochen werde ich an den kommenden Tagen übertragen. Stay tuned...
Update: Die Tagebucheinträge sind endlich übertragen und bebildert.
Sonntag, 25. März 2007
 21:50h Abflug Olbia, 23:35h, Landung in Köln, 0:04h S-Bahn bis zum Hauptbahnhof, dann weiter mit dem Taxi. Keine besonderen Vorkommnisse (auf der Rückreise). Back
PS.: Und kommentieren kann man jetzt auch wieder
Freitag, 23. März 2007
Ein letzter Tag in Cala Gonone, bevor es morgen nach Hause geht. Kein Ausflug mehr, stattdessen noch einmal in die Stammbar "Bocadillo" auf einen köstlichen Kaffee und danach auf einen Spaziergang an den Hafenmauer (mit der freundlichen Begleitung des lustigen Dorfhundes ... äh ... wir nannten ihn "Strupsel") und eine letzte Runde in der milden Frühlingssonne auf der Strandpromenade (mit der freundlichen Begleitung von Alfa :-D, die uns freudig wieder erkannte und uns überschwänglich begrüßte). Ich bin noch nicht weg und weiß jetzt schon, dass ich es vermissen werden. Nur gut zu wissen, dass wir wiederkommen, wohl nicht im Hochsommer, vielleicht aber im Spätsommer, Ende September, Anfang Oktober - also fast schon eher in den Herbst hinein... mal sehen.
"Letzter Tag" vollständig lesen
Donnerstag, 22. März 2007
 Gestern morgen unternahmen wir unseren letzten Ausflug ins Dorgalesische Umland: Wir fuhren nach Orosei. Ich hatte Petra schon vom Sandstrand von Marina di Orosei erzählt, einem der schönsten Sandstrände der gesamten Ostküste, den ich kenne.
"Orosei und die Baronia" vollständig lesen
Dienstag, 20. März 2007
Nur ein kurzer Gruß aus dem Internetcafé in Dorgali. Wer es nicht auf die eine oder andere Weise mitbekommen hat: Petra und ich haben bisher traumhaftes Fruehlingswetter genossen. Just heute, da wir uns entschlossen haben, ins Internetcafé zu gehen, traf uns das schlechte Wetter, dass den Rest Italiens schon einige Tage heimsucht (obwohl es hier der wärmste Winter seit 200 Jahren gab!). Kaum sassen wir im Trockenen, da fing es auch schon an zu hageln. Hagel! Ein Tag vor Frühlingsbeginn! Das Wetter spielt verrückt, kein Zweifel... nur gut, dass wir auch fuer die wenigen Schlechtwettermomente hier uns ein paar Aktivitäten ausgedachte haben
"Hagel im Internetcafé" vollständig lesen
Montag, 19. März 2007
Die Metereologen haben sich nicht geirrt: Der für den Wochenbeginn angekündigte Wetterwechsel mit Schauern, Wolken und Wind hat uns heute eingeholt, vielmehr schon gestern Nacht, wenn auch nicht so dramatisch (zumindest bisher), wie befürchtet. Selbst bei diesem stürmischen Wetter lässt es sich noch gut hier aushalten
"Cartoe" vollständig lesen
Freitag, 16. März 2007
Gestern war ein weiterer Höhepunkt unserer kleinen losen Reihen von Spaziergängen in der nächsten Nachbarschaft Cala Gonones: Nach einer kurzen Fahrt mit dm Wagen auf der Küstenstraße (jene, die oberhalb des alten Dorfkerns verläuft) bis zum Ende ebendieser (ja, die Straße endet buchstäblich dort. Vor einem liegt dann nur noch eine Schlucht) entdeckten Petra und ich den imposant gelegenen Strand von Cala Fuili.
"Cala Fuili" vollständig lesen
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