Sonntag, 25. Juli 2010
Warum habe ich eigentlich immer den Eindruck, dass Kommunalpolitiker immer die machtgeilsten, korruptesten und inkompetentesten Politiker überhaupt sind?
Wie kann der Duisburger OB Adolf Sauerland (CDU) behaupten, dass das Sicherheitskonzept sei »stichhaltig« gewesen, wenn mindestens 19 Tote und etliche Verletzte zu beklagen sind? Warum muss man als OB fast reflexartig seinen Job und seine Entscheidungen verteidigen, obwohl es doch mehr als offensichtlich ist, dass bei der Planung der Loveparade etwas grundlegend falsch geplant wurde?
»Wenn Sie jetzt hören, was wohl die Ursachen sind, dann lag es nicht am Sicherheitskonzept, was nicht gegriffen hat, sondern wahrscheinlich an individuellen Schwächen.«
Wie widerlich ist es denn, wenn man die Schuld auf das Fehlverhalten der Teilnehmer abzuwälzen versucht? Will der Mann nicht wissen, dass Sicherheitskonzepte gerade da greifen müssen, wo es zu unerwarteten Zuständen kommt?
"Politiker-Gewäsch aus der Klischee-Kiste: Adolf Sauerland (OB in Duisburg) nach der Loveparade-Katastrophe" vollständig lesen
Donnerstag, 15. Juli 2010
Was zum Teufel läuft da eigentlich nachmittags im Fernsehen? Eigentlich wollte ich mir ja das Finale der heutigen Tour-de-France-Etappe angucken (Von blöden Bemerkungen über gedopte Radrennsportler bitte ich abzusehen), doch die trödeln heute wegen der großen Hitze rum. Also habe ich wenig durch die Kanäle gezappt. Und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
"Was zum Teufel..." vollständig lesen
Mittwoch, 9. Juni 2010
Sportkommentatoren sind die Könige der Sprechblasen, der Gemeinplätze und der Wiederholungen. Jede EM, jede WM kriegen wir dieselben Sprüche um die Ohren gehauen, egal ob sie zutreffen oder nicht. Hier ist eine Liste von 10 Sprechblasen, die ich echt nicht mehr hören kann und dennoch hören werde. Uff.
"10 Sprechblasen, die ich bei der nächsten WM nicht hören will (und doch hören werde)" vollständig lesen
Donnerstag, 27. Mai 2010
Nein nein, keine Crosspostings zum Eurovision Song Contest, keine Sorge: Die umfassende, kompetent-unfaire, gehässige Berichterstattung über den diesjährigen Eurovision Song Contest findet auch dieses Jahr in meinem Musikblog blog.about-music.de statt, aber als ich mir heute die Teilnehmerliste mit ihren Titeln des heutigen zweiten Semifinales angeguckt habe, habe ich schon ein wenig Angst vor dem heutigen Abend bekommen (live 21:00 Uhr auf EinsFestival, oder im Streaming, s. ESC 2010 - Daten, Fakten, Termine).
"Ein paar unsachliche Gedanken über das heutige 2. Semifinale des ESC 2010" vollständig lesen
Donnerstag, 13. Mai 2010
Manchmal muss man zu seinem Proggytum stehen - ich habe eine tolles, neues Hintergrundbild bei meinem Twitter-Account 

Freitag, 16. April 2010
Wow, die Wulkanvo Vulkanvo Vulkanwolke, also äh, die Aschenwolke des Eyjafjallajökull (hört euch mal auf der Wikipedia-Seite an, wie das ausgesprochen wird - kein Wunder, dass man nur vom "Vulkan auf Island" spricht) ist spätestens heute in aller Munde (im übertragenen Sinne) gewesen und ich bin mir sicher, es rauscht im Bloggerwald: Wissenschaftliche und esoterische Analysen, apokalyptische Szenarien, satanische Prophezeiungen, religiöse Abhandlungen, Spekulationen über das Einführen von Vulkanzonen in den Innenstädten der Ballungszentren, spontane Masseneintritte in die Zeugen Jehovas, der Flugverkehr, der erliegt, der Bahnverkehr, der floriert, überfüllte Hotels, Feldbetten in Flughäfen, ratlose Reisende, die Folgen für das Weltklima, die Weltwirtschaft, die Weltherrschaft und die Weltmeisterschaft: Alles drehte sich um die Vulkanasche, die Einstellung des Flugverkehrs und den Folgen. Und was habe ich dazu zu sagen?
"Die Apokalypse naht..." vollständig lesen
Mittwoch, 24. März 2010
Das investigative Nachrichtenblatt Bild belegt in einem Beitrag auf seiner Web-Dependence einmal mehr, warum es zu den meist respektierten Blättern der Welt gehört: Eine Frau mit solch pixeligem Gesicht, die sollte doch zu finden sein!? Und an so einer soll sich der heilige Kachelmann vergangen haben? Was findet der bloß an solchen Frauen...
Welchen Sinn wohl so ein Bild hat?! Aber dann: Welchen Sinn erfüllt die Bild-Zeitung? Und bevor ihr fragt: Nein, ich habe bild.de nicht als meine Startseite (davor seien die Götter!), ich fand den Link auf meiner iGoogle-Startseite im Nachrichtenüberblick (was mir auch zu denken geben sollte...)
Montag, 8. März 2010
Manchmal frage ich mich, ob früher vielleicht wirklich alles besser war: Rülpsen und Pupsen in 3 D, in einer Google-Anzeige auf einer Klassik-Seite. Was auch immer das mit Rülpsen und Pupsen zu tun hat (und verkneift euch bitte die Kommentare zur Neuen Musik)....
Irgendwie musste ich spontan an " Our Song" von Roger Waters & Ron Geesin denken. Immer wieder schön, wenn man beim Fäkalhumor ankommt
Mittwoch, 3. März 2010
Hm... mein GMX-Account hat mich heute an einen Geburtstag erinnert, der in drei Tagen, am 25.02. sein wird. Hm hm... das Problem ist nur: In meiner Dimension ist das Zeit-Raum-Continuum schon ein bisschen weiter...
Dienstag, 23. Februar 2010
Nutzt ihr auch die Möglichkeit die Briefmarken selbst auszudrucken? Seit einigen Jahren bietet die Post ja diesen Service an (neuerdings unter der griffigen Domain internetmarke.de) - oh Wunder ohne Aufpreis - und ich gehöre zu den fleißigen Nutzern: Ist recht praktisch, man kann die Adresse und das Porto gleichzeitig ausdrucken, man pappt es auf den Umschlag und verschickt dann seinen Kram durch die Weltgeschichte. Die Anmeldung geht problemlos, man muss etwas Guthaben aufladen (mindestens 10 Euro), das man dann einfach nach und nach aufbrauchen kann. Ne Supersache: Keine nervigen Schlangen und so. Neuerdings kann man sogar den Brief zu jedem x-beliebigen Tag einwerfen (zuvor musste man den Brief an einem vorher bestimmten Tag einwerfen, was ziemlich unbequem sein kann), doch muss ich jedes Mal wirklich eine Rechnung via Snailmail bekommen, wenn ich 10 Euro aufgeladen habe? Das kostet doch schließlich auch Geld, ist schlecht fürs Klima, böse zu Hundewelpen usw. Warum können die mir nicht einfach ein pdf mit der Rechnung schicken? Die meisten werden eine solche Rechnung kaum haben wollen/ brauchen können. Ich reiss den Umschlag kurz auf, guck rein, seufze und schmeiße den Kram ins Altpapier.
Ist doch dusselig so was... wollte ich nur mal loswerden.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Ich bin weit davon entfernt einer jener Gesundheitsjünger zu sein, die Zucker und Fette generell und immer verdammen und vermeiden. Noch schlimmer als die Zuccherophoben ist (mal wieder) die Werbe-Industrie, die uns gerne vorgaukelt, wie toll bestimmte Produkte für das Wachstum, den Knochenbau, die Intelligenz und die Coolness der Blagen sind. Von ihren Zähnen und einem deutlich erhöhtem Diabetis-Risiko erzählt die Werbung hingegen nie, kooomisch.
Eine interessante und ernüchternde Fotoline im Kölner Stadt-Anzeiger entlarvt die zehn größten Zuckerbomben aus dem Kühlregal, allesamt für die "Gesundheit" und für eine "ausgewogene Ernährung" unserer Kinder. Dass es so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht. Wohl bekommt's....
→ Die zehn größten Zuckerbomben - Fotoline im Kölner Stadt-Anzeiger
Dienstag, 8. Dezember 2009
Der Dezember ist die klassische Jahreszeit für Best-of Listen. Überall in der Trendmagazinen, der Boulevard-Presse, den den Musik-Gazetten, Feuilletons und natürlich in allen möglichen Blogs werden die besten, die schönsten, die wundervollsten gekürt. Da ist es dann mal herzerfrischend, wenn die Arschbomben des Jahres aufgezählt werden
"Fiese Listen" vollständig lesen
Sonntag, 11. Oktober 2009
 TwitterFox gehört zu meinen Lieblings-Addons für den Firefox: Das kleine Programm schlummert in der Statusleiste rechts und informiert mich über meine Twitter-Updates. Selbstverständlich kann ich direkt aus dem Twitterfox den neuesten Blödsinn twittern, auf den Blödsinn meiner Freunde antworten usw. Wirklich sehr praktisch und ohne den TwitterFox hätte ich wohl nie das twittern angefangen.
Ich habe gerade ganz unschuldig das neue TwitterFox-Update installiert und erhielt ein hässliches Echofon: Hässliches Icon, hässliches Design, bäh. Ein krasser Fall von Verschlimmbesserung. Will ich nicht, das muss weg. Aber: Wie komme ich nun wieder an mein altes, gewohntes und tadellos funktionierendes Twitterfox wieder? Nichts leichter als das: Ich gehe in der Add-On-Sektion von mozilla.org in die "Version History" von Echofon (Formerly TwitterFox) et voilà:
Version 1.8.3 war die letzte offiziell "TwitterFox" benannte Version und man kann sie problemlos downgraden.
Downgrade Echofon 1.9.x → TwiterFox 1.8.3
→ https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addons/versions/5081#version-1.8.3
Wie lange freilich diese "alte" Version noch laufen wird, ist ungewiss. Aber: Vielleicht haben die Macher von Echofon ein Einsehen und ändern das ürgselige Design und den Namen wieder ins bewährte Format. Ich werde auf ein Upgrade bis auf weiteres verzichten.
Samstag, 10. Oktober 2009
Geht ihr auch so gerne einkaufen wie ich? Ich mag es durch die Supermärkte zu schlendern und gezielt oder intuitiv einzukaufen. Glücklicherweise wohne ich so günstig, dass ich mir sogar aussuchen kann, in was für Läden ich einkaufen gehe, so dass ich mir nur solche Läden aussuche, wo das Personal freundlich und kompetent ist. Leider gibt es in jedem Laden ein Problem: Die anderen Kunden. Hier meine Liste der zehn Dinge, die mich beim Einkaufen in Supermärkten wahnsinnig machen:
"Zehn Dinge, die mich beim Einkaufen wahnsinnig nerven" vollständig lesen
Mittwoch, 7. Oktober 2009
→ Scooter-Sänger gibt Westerwelle Englisch-Tipps auf ksta.de
Ein ausgewiesener Fachmann für die englische Sprache und Kultur, der Sänger der Shouter (zu Dt. Schreihals) der international zurecht gerühmten Avantgarde-Kinder-Techno-Combo Scooter, der Countertenor H.P. Baxxter, erteilt dem "Das-hier-ist-Deutschland"-FDP-Chef und zukünftigen Außenminister Guido Westerwelle nützliche Tipps im Umgang mit der englischen Sprache. Yeah, wenn das mal nicht ein krasser Fall von "dem Bock zum Gärtner machen" ist.
Offenbar ist ganz Deutschland ganz vernarrt in Westerwelle und wünscht ihm nur Gutes und ist stolz auf ihn (Ganz Deutschland? Nein! Eine von unbeugsamen Linken bewohnte Wohnung hört nicht auf, den Reaktionär zum Kotzen zu finden...). Vielleicht erteilt man ihm so gerne Ratschläge, weil er so natürlich wirkt, ganz wie "einer von uns". Gleichzeitig ist er so locker drauf, wie wir es gerne wären. Und er hat für alles eine Lösung. Und er sieht über all die kommunistische Gefahr... jaja, toller Hecht, der Guido.
Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!
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