Mittwoch, 9. Juni 2010
Sportkommentatoren sind die Könige der Sprechblasen, der Gemeinplätze und der Wiederholungen. Jede EM, jede WM kriegen wir dieselben Sprüche um die Ohren gehauen, egal ob sie zutreffen oder nicht. Hier ist eine Liste von 10 Sprechblasen, die ich echt nicht mehr hören kann und dennoch hören werde. Uff.
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Mittwoch, 10. Februar 2010
Da bloggt man schon jahrelang und wohnt im Bilderstöckchen, muss sich aber von der Freundin belehren lassen, was ein Stöckchen ist. Ein Stöckchen ist eine Liste zu einem beliebigen Thema, die von Blog zu Blog getragen wird. In diesem Fall handelt es sich um die Liste der 100 liebsten oder meistgelesenen Bücher der Deutschen: Fettschrift bedeutet, dass ich das Buchgelesen habe.
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Dienstag, 12. Januar 2010
Hauptsache gesund!
Hauptsache, ihr seid glücklich.
Hauptsache, Dir geht's besser.
Hauptsache, es schmeckt.
Hauptsache ist, ihr seid gut angekommen.
Hauptsache, in der Schule läuft's gut.
Hauptsache ist, die Kollegen sind nett.
Hauptsache Arbeit!
Hauptsache gewonnen!
Hauptsache, es gibt ordentlich Fleisch.
Hauptsache, das Bier geht nicht aus.
Hauptsache, ich werd nicht betrunken.
Hauptsache, ich muss nicht kotzen.
Hauptsache, es regnet nicht.
Hauptsache, man vergisst nichts.
Hauptsache, die Nachbarn kriegen nichts mit.
Hauptsache, der Urlaub war schön!
Hauptsache Mutti!
Hauptsache, ich kriege auch noch was ab.
Hauptsache, im Fernsehen kommt was.
Hauptsache, man hat Freunde.
Hauptsache, man hat Geld.
Hauptsache ist, dass man sich liebt.
Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!
Freitag, 1. Januar 2010
s. What have I listen to lately? (Uh-hu-hu Yeah!
Frauen! Frauen! Frauen! Das ist alles, was ich im Kopf, äh im Ohr habe, zumindest wenn man meinem last.fm-Profi vom 31.12.09, 17h30 glaubt. Naja, fast. Aber es ist sicher kein Zufall, dass mit My Brightest Diamond eine Frau meine Jahresplaylist anführt und das auf den Plätzen 3, 4, 7, 8, 10, 12 und 14 die Damen Tori Amos, Regina Spektor, Sophie Hunger, Bat For Lashes, Eliksir, Vienna Teng und Alice folgen. Ein paar sind explizite Neuentdeckungen des Jahres, die zeitweise wochenlang in der Heavy Rotation bei mir liefen (Regina, Sophie, Bat for Lashes und Eliksir), ein paar sind schon "alte" Lieben, wie My Brightest Diamond, Tori Amos, Vienna Teng und die wundervolle Alice. Der Grund für meine steig wachsende Affinität für Musik von Frauen ist deren Qualität: Sowohl in der Popmusik, als auch im Singer/Songwriter-Bereich kommen die deutlich kreativeren, abwechslungsreicheren und spannenden Alben von Frauen. Das Frauchen- oder Rockerschlampen-Image ist längst passé. Frauen machen nicht mehr "Frauenmusik", sie machen sie einfach öfter besser, als die Herren der Schöpfung. Das gilt noch nicht "flächendeckend" für alle Genres, aber Frauen erobern immer mehr ehemalige Domänen der Männer: Im Jazz und in der Klassik gibt es eine Menge interessanter Künstlerinnen, die den Kerlen zeigen, was ne Harke ist. Und das alles ohne Geschlechterkampf, Frauenpower und sonstigem ideologischen Gewäsch. Ich zumindest freue mich über die faktische Gleichberechtigung von Frauen in meiner Playlist. Das wäre vor 10, 15 Jahren noch nicht so möglich gewesen.
Die restlichen Plätze werden von meinen Alltime-Favorites bestimmt: Der von mir hochgeschätzte Jade Leary mit seinem düsteren Prog-, Psychedelic-, Inide-, Alternative-, Singer/Songwriter-Rock; Porcupine Tree, King Crimson und Phideaux im Prog-Bereich; Bill Evans im Jazz (Es gibt so viele Bill Evans-Alben, die ich wieder und wieder hören kann, ohne dass sie langweilig werden) und (natürlich) im Klassiksektor Nikolaus Harnoncourt (Bach und die Wiener Klassik, v.a. die Haydn-Symphonien - Haydn! Ja, richtig gelesen!) und das sagenhafte Leipziger Streichquartett, das mich dieses Jahr gleich mit einer Reihe von Neu- und Wiederveröffentlichungen (Mendelssohn, Schubert, Janacek) verzaubert hat.
"What have I listened to lately? (Uh-hu-hu Yeah!) - Remix 2009" vollständig lesen
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Ich bin weit davon entfernt einer jener Gesundheitsjünger zu sein, die Zucker und Fette generell und immer verdammen und vermeiden. Noch schlimmer als die Zuccherophoben ist (mal wieder) die Werbe-Industrie, die uns gerne vorgaukelt, wie toll bestimmte Produkte für das Wachstum, den Knochenbau, die Intelligenz und die Coolness der Blagen sind. Von ihren Zähnen und einem deutlich erhöhtem Diabetis-Risiko erzählt die Werbung hingegen nie, kooomisch.
Eine interessante und ernüchternde Fotoline im Kölner Stadt-Anzeiger entlarvt die zehn größten Zuckerbomben aus dem Kühlregal, allesamt für die "Gesundheit" und für eine "ausgewogene Ernährung" unserer Kinder. Dass es so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht. Wohl bekommt's....
→ Die zehn größten Zuckerbomben - Fotoline im Kölner Stadt-Anzeiger
Dienstag, 8. Dezember 2009
Der Dezember ist die klassische Jahreszeit für Best-of Listen. Überall in der Trendmagazinen, der Boulevard-Presse, den den Musik-Gazetten, Feuilletons und natürlich in allen möglichen Blogs werden die besten, die schönsten, die wundervollsten gekürt. Da ist es dann mal herzerfrischend, wenn die Arschbomben des Jahres aufgezählt werden
"Fiese Listen" vollständig lesen
Samstag, 10. Oktober 2009
Geht ihr auch so gerne einkaufen wie ich? Ich mag es durch die Supermärkte zu schlendern und gezielt oder intuitiv einzukaufen. Glücklicherweise wohne ich so günstig, dass ich mir sogar aussuchen kann, in was für Läden ich einkaufen gehe, so dass ich mir nur solche Läden aussuche, wo das Personal freundlich und kompetent ist. Leider gibt es in jedem Laden ein Problem: Die anderen Kunden. Hier meine Liste der zehn Dinge, die mich beim Einkaufen in Supermärkten wahnsinnig machen:
"Zehn Dinge, die mich beim Einkaufen wahnsinnig nerven" vollständig lesen
Mittwoch, 8. Juli 2009
Hmmm...
Was hab ich denn in den letzten zwölf Monaten so gehört:
Ui, ich bin auf dem absoluten Frauen-Trip: Shara (= My brightest diamond), Tori, Vienna, Natasha (= Bat for Lashes) und Regina Spector, dazu mit Viktoria Mullova eine Solistin aus dem Klassik-Bereich und mit Aranis ein Ensemble, das mehrheitlich weiblich besetzt ist. Unterm Strich habe ich mehr Frauen, als Männer gehört. Dazu kommen meine all-time-favorites Jade Leary, Echolyn, King Crimson, Bill Evans (Plätze 1 - 4 meiner all-time-charts), Marillion (Platz 6) und mein geliebtes Esbjörn Svenson Trio, mein Lieblingsdirigent in Sachen historische Aufführungspraxis Nikolaus Harnoncourt, sowie meine Kammermusik-Favoriten des Leipziger Streichquartetts.
Doch doch... das klingt nach mir. Da sage noch einer, Statistiken lügen.
Montag, 22. Juni 2009
 s. Dalla Russia con orrore, i dischi più trash - Galleria - Repubblica.it
Nein, immer noch kein "eigener" Blog-Content, dafür aber der Link auf eine wirklich ürgselige Cover-Sammlung mit russischen Plattencovers, veröffentlicht in der Online-Ausgabe der italienischen Zeitung Repubblica (die, die Berlusconi immer besonders ärgern, weil sie ihm nicht gehören - hihi  )
Einfach diesen Link zur Gallerie anklicken und dann in der Navigationsleiste durch die 30 Horrortrips klicken.
precedente = Voriges; successivo = Folgendes
Dienstag, 12. Mai 2009
Die Achtziger waren nicht nur eine Ära schrecklichster Pop-Musik, verwegenster Frisuren und androgynster Outfits, sondern auch die Epoche der bescheuertesten Bandnamen. Als ich mich heute beim Morgen-Espresso im Bett mal wieder über das unerträgliche Radioprogramm von WDR 2 ärgerte (letzten Endes ist das auch so ein Laden mit dem ominösen "Das Beste aus den 70ern, 80ern, 90ern und 200ern"), fielen mir ein paar wahrhaft absurde Bandnamen ein, die ich mit den 1980ern verbinde. Nicht alle Bands mit schlechten Namen waren wirklich schlecht - aber es war oft genug ein Indiz für die mangelnde musikalische Kompetenz der Ausführenden. Hier meine Top 10 der absolut dämlichsten Bandnamen der Achtziger:
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Dienstag, 3. Februar 2009
Mögt ihr Werbung? Nein? Schade, denn eigentlich mag ich Werbung. Ein gut gemachter Spot ist ein kleines Kunstwerk, der in wenigen Sekunden ein Produkt und eine Message übermittelt. Ich mag Werbung, schaue und höre sie mir gerne an - aber wirken tut sie deswegen noch lange nicht. "Äpfel! 2 Äpfel" (-> http://is.gd/iccK) ist ganz großartig, aber das heisst nicht, dass ich meinen Strom bei der Atomstrom-Firma Yello beziehen möchte.
Aber es gibt natürlich auch ganz furchtbare Sachen, die meisten Spots sind langweilig, einige sogar besonders nervig und ätzend. Hier ist meine persönliche Top der 10 schrecklichsten Radio- und TV-Spots der letzten Monate.
"Die 10 schlimmsten Radio- und TV-Werbespots" vollständig lesen
Donnerstag, 29. Januar 2009
Es fehlt die letzte der klassischen Jahres-Listen...
s. 2007 in Music: Sal's Prog-Favs
Genesis - Box Set 1970-1975
Außer Konkurrenz: Das wichtigste Re-Release in der Progressive-Rock-Geschichte: Perfekte Aufarbeitung.
Rewiring Genesis - A Tribute To The Lamb Lies Down On Broadway
Die Überraschung; Nick D' Virgilio, sonst eher mäßiger Frontmann bei Spock's Beard, erfindet das liegende Lamm am Broadway neu.
Jannick Top - Infernal Machina
Wem Magma zu altbacken ist, der sollte sich diese Scheibe anhören. Zeuhl fürs 21. Jahrhundert. Wahnsinnsscheibe.
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Mittwoch, 21. Januar 2009
 s. 2007 in Music: Sal's Rock-et-al.-Favs
Esbjörn Svensson Trio - Leucocyte
Mein Album des Jahres - und zwar ohne jeden Zweifel. Und es war mir eigentlich klar, als ich es das erste Mail gehört habe, obwohl ich große Bedenken hatte, befürchtete ich doch "Leichenfledderei", im Gegenteil: Ich halte "Leucocyte" sogar für eines der wichtigsten Alben im Jazz (und im Rock?) dieser Dekade. Und Esbjörn Svensons Tod ist ein großer Verlust für die Musikwelt und das Wissen, dass ich ihn nun nie live sehen werde, schmerzt mich wirklich. schnüff
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Dienstag, 20. Januar 2009
 s. 2007 in Music: Sal's Klassik-Favs
Artemis Quartett - Ludwig van Beethoven: String Quartets Op. 18/4 & 59/2
Beethoven fürs 21. Jahrhundert. Stellenweise wie aus einer anderen Welt. Mein Klassik-Album des Jahres.
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Sonntag, 11. Januar 2009
s. 2007 in Music: Sal's Top Ten
Alle Jahre wieder veröffentliche ich im Blog einige Bestenlisten, um das musikalische Jahr auf seine Highlights hin zusammenzufassen. Den Anfang macht dabei traditionell eine Gesamtliste, sprich eine Liste, die alle Genres, die mir so vor die Füße fallen vereint. Die "Speziallisten" (Prog/Klassik/Pop&Rock) folgen dann in den nächsten Tagen. Auf gehts...
Mein Album des Jahres:
Esbjörn Svenson Trio - Leucocyte
Kein anderes Album hat mich im letzten Jahr auch nur annähernd so fasziniert, wie das letzte Album vom Esbjörn Svenson Trio "Leucocyte" und das gleich im doppelten Sinne: Zum einen war mir stets durch den tragischen Tod von Esbjörn Svenson klar, dass es wohl kein weiteres Album nach diesem geben wird (obwohl: Etwas wird sich schon in den Archiven finden lassen) und dieses Album ein unwiderruflicher Schlusspunkt sein wird, zum anderen (und das wog freilich stärker) war und bin ich überwältigt, von der schöpferischen Kraft, die hinter diesen improvisierten Sessions steckt. "Leucocyte" hatte einen anderen Entstehungsprozess als alle anderen e.s.t.-Alben zuvor und auf keinem anderen Album verlässt das Trio so zielstrebig die Fesseln des Jazz (oder irgendeines anderen Genres) umd eine Musik zu kreieren, die man in dieser Form nicht alle Tage zu hören bekommt. Kraftvolle und sinnvolle Improvisationen, mehr als "blindes Verständnis", eher ein blindes Miteinander, oder gar nicht so "blind", ein Fortschreiten in eine bestimmte, aber noch zu entwickelnde Richtung. Wow, ich habe selten (vielleicht nie) bessere improvisierte Musik gehört.
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